Warum schreien Babys?

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Warum weint mein Baby?

Babys schreien, weil es für sie die einzige Möglichkeit ist sich mitzuteilen, sprechen können sie ja schließlich noch nicht. Es gibt jedoch auch Säuglinge, die mehr als andere Babys schreien. Oft lassen sich die Kleinen von den Eltern kaum beruhigen, so dass diese von der Situation vollkommen überfordert sind. Was hat das Baby denn nur? Machen wir vielleicht etwas falsch? Ist das Kind vielleicht krank oder tut ihm etwas weh? Diese oder ähnliche Fragen gehen sicherlich vielen Eltern durch den Kopf.

In den meisten Fällen werden für das viele Schreien die Drei-Monats-Koliken sowie Verdauungsprobleme als Ursachen genannt, jedoch haben gerade einmal knapp elf Prozent der Babys wirklich Magen-Darm Beschwerden. Doch welche Ursachen kann es noch geben, dass man ein Schreibaby zu Hause hat und wie sollte man sich als Eltern richtig verhalten?

Hunger
Wie Erwachsene empfinden auch Babys das Hungergefühl als unangenehm. Wenn der Hunger kommt oder längst da ist, schreien die Kleinen also um den Eltern zu signalisieren, dass es Zeit für die nächste Brust- oder Flaschenmahlzeit ist. Dies kann sich auch darin äußern, dass Kinder ihre Faust in den Mund nehmen oder die Zunge herrausstrecken.

Müdigkeit
Hat man den richtigen Zeitpunkt zum Schlafen verpasst oder das müde Kind kann einfach nicht schlafen, dann gibt es ebenfalls oft Geschrei. Müdigkeit zeigt sich im Gähnen, häufigen Blinzeln und daran, dass sich die Babys mit den kleinen Händchen ins Gesicht greifen bzw. daran kratzen.

Eltern sollten aufpassen, um Hunger nicht mit Müdigkeit zu  verwechseln. Denn dadurch kann das Kind auch überfüttert werden, was der Fall ist, wenn Kinder nach der Mahlzeit weinen oder die Milch wieder ausspucken.

Bauchschmerzen
Vermeintlich grundloses Schreien kann ein Zeichen von Blähungen sein. Wenn das Kind angespannt ist und seine Beinchen anzieht, hat es Bauchschmerzen.

Kuschelzeit
Babys schreien, wenn sie die Aufmerksamkeit und den Körperkontakt mit den Eltern wollen. Dabei kann schon beruhigendes Streicheln eine große Wirkung zeigen.

Aber auch ungemütliche Temperaturen, wenn es also zu heiß oder kalt angezogen bzw. zugedeckt ist, sorgen für Babys Unmut. Ein zitterndes Kind mit kalten Händen signalisiert, dass es ihm zu kalt ist. Ein unruhiges, warmes Baby, das vielleicht noch ein rotes Gesicht oder Flecken in selbigem hat, kann ein Anzeichen dafür sein, dass es dem Kind viel zu warm ist.

Wichtig ist, sein Kind zu beobachten. Reagiert man dann richtig auf die Anzeichen, kann ein unnötiges Geschrei vermieden werden und das Baby sowie die Eltern müssen sich in der Situation nicht quälen.