Der Einzug des Babys

Ein Baby verändert den gesamten Ablauf der Familie und wird zur Nummer 1 des Denkens und Tuns. Zunächst wird sich alles auf das Neugeborene konzentrieren und vieles steht hinten an. Auf die Eltern kommt eine anstrengende, aber dennoch sehr schöne und interessante Zeit zu. Von den Eltern wird in der ersten Zeit viel abverlangt und es heißt Abschied nehmen von der Unbeschwertheit und Verantwortung übernehmen für ein kleines Wesen.

Ganz wichtig ist die emotionale Bindung an das Kind. Eine Mutter wird diese bereits in der Schwangerschaft aufbauen und daran ändert sich auch nichts, wenn das Baby erst mal auf der Welt ist. Einfühlungsvermögen, um die Bedürfnisse des Kindes zu erkennen und darauf zu reagieren, Zeit und Liebe sind die Eigenschaften, die benötigt werden. Und die sind in der Regel naturgegeben. Es wird Zeiten geben, in denen sich die Eltern überfordert fühlen und scheinbar alles Drunter und Drüber geht. Diese Situationen gilt es zu meistern, was in der Regel auch gelingt.

Bereits während der Schwangerschaft wird das neue Zuhause für das Baby liebevoll vorbereitet, eine Wiege oder ein Bettchen gekauft und das Zimmer schön gestaltet. Passende Kleidung und Babyausstattung werden besorgt, sodass der neue Erdenbürger alles hat, was er für seine ersten Lebenswochen benötigt. Die Eltern informieren sich über die richtige Baby Ernährung. Dann gilt es sich auf den neuen Rhythmus einzustellen und den Bedürfnissen des Babys gerecht zu werden. Aber auch eine Auszeit für die neugebackenen Eltern sollte möglich sein. Ein paar Stunden Freiraum sind möglich, wenn ein Babysitter zur Verfügung steht.

Das Baby kann sich nur durch schreien und weinen äußern, sodass die Eltern lernen müssen, welches Bedürfnis gestillt werden muss Hat es Hunger, hat es Schmerzen oder fühlt es sich einfach nur unwohl? In kürzester Zeit werden die Eltern ein Gefühl dafür bekommen und entsprechend reagieren können. Mit ein paar Grundregeln können Eltern sich ganz gelassen auf das Baby einlassen und sich auf die kommende Zeit freuen. Mehr dazu finden Sie im E-Book unter http://www.readup.de/on/baby.

Den Alltag mit einem Schreibaby besser meistern

Für die meisten Eltern ist es zunächst ein Schock, wenn ihnen vom Kinderarzt bestätigt wird, dass es sich beim eigenen Baby um ein Schreibaby handelt. Die Angst um das Kind und dessen Gesundheit ist groß. Allerdings sollte man sich nicht zu sehr sorgen: Schreibabys sind relativ verbreitet und außerdem sind viele der Kinder vollkommen gesund. Die Aufgabe der Eltern besteht letztlich darin, gemeinsam mit dem Kind die kritische Zeit zu überstehen. Nach einem Zeitraum von drei bis sechs Monaten lässt das Schreien im Regelfall spürbar nach.

Wichtig ist im Grunde nur eine Sache: Es gilt mit der Situation richtig umzugehen. Damit dies gelingt, haben wir die nachfolgenden Ratschläge zusammengetragen:

Verzweiflung und Erschöpfung sind in Ordnung

Gerade am Anfang haben Eltern noch viel Energie, sich um ihr Schreibaby zu kümmern. Es wird aber auch immer wieder Zeiten geben, in denen sie niedergeschlagen oder frustriert sind und sich erschöpft fühlen. Dies ist normal. Wichtig ist: Nie aufgeben! Sie schaffen das! Auch wenn es platt klingt: Diese wahnsinnig anstrengende Phase wird vorübergehen. Eltern sollten versuchen, sich kleine Auszeiten zu nehmen, um neue Kraft zu schöpfen.

Das Kind muss nicht 24 Stunden am Tag behütet werden

Wichtig ist, dass sich Eltern nicht nur für ihr Kind aufopfern. Ein häufig schreiendes Kind ist gerade für die Eltern schlimm und sie fühlen sich hilflos. Dennoch sollten sich Eltern auch mal kleine Auszeiten gönnen, sich anderen Dingen widmen, die ihnen Spaß bereiten: Joggen, einen Kaffee mit den Freundinnen trinken, Spazierengehen oder einfach mal in Ruhe die Zeitung lesen. All dies sollte immer noch möglich sein. Auch Geschwisterkinder brauchen die Aufmerksamkeit ihrer Eltern. Warum nicht einfach zusammen Kastanien oder bunte Blätter sammeln, während sich Papa zu Hause um das Baby kümmert?

Hilfe bei Verwandten und Freunden anfordern

Wer ein Schreibaby hat, sollte mit dem Thema möglichst offen umgehen: Nur wenn die Familie und Freunde Bescheid wissen, können sie den Eltern helfen und sie unterstützen. Auch Eltern brauchen einfach mal ein paar ungestörte Stunden, in denen sie sich erholen und Kraft tanken oder einfach mal rausgehen können. Warum nicht mal abends ins Kino gehen oder einen schönen Herbstspaziergang machen? Oma und Opa, Freunden oder der Rest der Familie widmen sich bestimmt gerne für ein paar Stunden ihrem Kind

Hinweise zum Beruhigen des Babys

Ihr Kind möglichst schnell und einfach zu beruhigen, ist für viele Eltern das wichtigste Ziel. Hierfür können sie auf Puck-, Blähungshilfen oder Stillkissen zurückgreifen, diese finden sie beispielsweise im Windeln.de Babyshop. Bei der Auswahl der Hilfsmittel sollten Eltern Windeln Logo in Schreibaby Magazinmöglichst viel ausprobieren und experimentieren, was ihrem Kind gut tut und es beruhigt.

Wird ein Kind durch Schreiattacken vom Schlafen abgehalten, so kann es helfen, es zu pucken. Häufig beruhigen sich Kinder, die gepuckt sind schnell, schlafen zügig ein und werden nicht durch lästige Körperzuckungen geweckt. Wie lange ein Kind gepuckt werden sollte, hängt von ihm selbst ab. Sobald es nicht mehr von Schreiattacken geplagt wird und ruhig einschläft, sollte mit dem Pucken aufgehört werden. Wichtig ist, das Pucken nicht abrupt abzubrechen, sondern langsam damit aufzuhören. Ist ein Kind wach und möchte seine Umgebung erkunden ist das Pucken natürlich nicht angebracht. Wie genau das Pucken mit einer Pukhilfe funktioniert, können sich Eltern von ihrer Hebamme zeigen lassen.

Sozialblog bietet hilfreiche Informationen für Eltern

Bei Fragen zum deutschen Krankenkassen- und Sozialsystem lohnt es sich immer mehr, bei www.sozialblog.com nachzuschauen.

Die Website www.sozialblog.com wurde 2008 gegründet und informiert Krankenkassenmitglieder, Patienten und Angehörige über wesentliche Themenbereiche und Veränderungen im Sozialwesen.

Heute finden Sie im Sozialblog rund sechshundert Beiträge. Diese sind wiederum in einzelne Themengebiete (aktuell 26 Kategorien) aufgeteilt, so dass die Übersichtlichkeit des Blogs gewährleistet bleibt.

Die Blogbeiträge werden meist auf Basis eigener Erfahrungen erstellt. Darüber hinaus beantworten die Autoren individuelle Leserfragen, erläutern Prozedere und Formulare und zeigen konkrete Handlungsmöglichkeiten auf.
Interessierte Eltern erhalten am leichtesten einen Überblick über aktuelle Fragen und Informationen, indem Sie die Sozialblog-Kategorien „Schwangerschaft“, „Eltern“, „Kinder“, „Geld“ anklicken.

Darüber hinaus können sie über eine Suchfunktion nach konkreten Themen oder  Fragestellungen suchen. Fragen, Anmerkungen oder weitergehende Informationswünsche werden über Kommentarfunktion oder E-Mail-Formular an die Autoren weitergeleitet.

Wolfgang Bergmann – Kinder und Jungentherapeut starb am 18.05.2011

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Wolfgang Bergmann Quelle:dpa

“Meine Botschaft an die jungen Menschen: Haltet euch an euch selber fest. Ihr habt nichts Klügeres und nichts Kompetenteres als Euch selber, haltet euch daran fest und gebt nicht auf”Wolfgang Bergmann.

Im Alter von nur 62 Jahren starb nach langer Krankheit einer der bekanntesten Kinder- und Jugendtherapeuten Deutschlands.

Wolfgang Bergmann Pädagogik stand im Gegensatz zur schwarzen Pädagogik, die das Grundübel im „unerzogenen Kind“ sieht, dass zum Wohle der Gesellschaft diszipliniert werden muss und dem ein Zuviel an Liebe eher schade statt nutze.

Sein Grundprinzip bestand eher darin, dass Erziehung ohne Liebe nicht machbar ist und dass eine Gesellschaft ihren inneren Zusammenhalt nur wahrt, wenn sie ihre Kinder gut gehandelt!

Quelle: Beltz

Warum schreien Babys?

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Warum weint mein Baby?

Babys schreien, weil es für sie die einzige Möglichkeit ist sich mitzuteilen, sprechen können sie ja schließlich noch nicht. Es gibt jedoch auch Säuglinge, die mehr als andere Babys schreien. Oft lassen sich die Kleinen von den Eltern kaum beruhigen, so dass diese von der Situation vollkommen überfordert sind. Was hat das Baby denn nur? Machen wir vielleicht etwas falsch? Ist das Kind vielleicht krank oder tut ihm etwas weh? Diese oder ähnliche Fragen gehen sicherlich vielen Eltern durch den Kopf.

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Video: 10 Jahre Schreibaby-Sprechstunde

Anlässlich des 10-jährigen Bestehen der Schreibaby-Sprechstunde der Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e.V. erzählt Astrid Draxler, Leiterin der Beratungstelle, in einem Videointerview von den Anfängen,  Zielen, und Angeboten.

Astrid-Draxler-Schreibaby-Ambulanz-Sprechstunde-M Nchen in Schreibaby MagazinBeratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein
Häberlstraße  17
80337 München
Telefon: (089) 550 6780
Fax (089) 550 678-78
E-Mail: info@natuerliche-geburt.de
Homepage: http://www.natuerliche-geburt.de/

Neue Studie: Werden Schreibabys zu „Problemkindern“?

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Prof. Dr. Dieter Wolke

Forscher der Warwick University, der Universität von Basel und der Universität Bochum haben in einer Studie untersucht, ob Schreibabys häufiger zu sogenannten „Problemkindern“ werden. Dabei wurde die Entwicklung von 1.935 Kindern, die im Säuglingsalter durch unkontrolliertes Schreien auffielen, genau beobachtet um festzustellen, ob ein Zusammenhang zu späteren Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS, Angstzuständen, Depressionen oder Aggression bestand.

Die Wissenschaftler kamen zum Schluss, dass Babys mit länger andauernden Schreiphasen, Schlaf- oder Essproblemen im ersten Lebensjahr zu 40 Prozent anfälliger waren für spätere Verhaltensstörungen wie aggressives und destruktives Verhalten oder Aufmerksamkeitsdefizite.

Allerdings weist der im medizinischen Magazin Archives of Disease in Childhood veröffentlichte Artikel darauf hin, dass eine Vielzahl der analysierten Fälle mit zusätzlichen Risikofaktoren wie Komplikationen bei der Geburt, Beziehungs- oder psychosozialen Problemen konfrontiert waren.

Prof. Dr. Dieter Wolke, Professor für Psychologie und Forschungsleiter der Warwick University, betont, dass Schreibabys eine generell vergleichsweise niedrigere Reaktionsschwelle aufweisen, eher auf äußere Reize reagieren, und daher auch schneller erregt sind. Wie Dr. Wolke erläutert, ist es vor allem bedeutend, dass sie wesentlich länger brauchen als andere Babys, um sich wieder in einen „stabilen Verhaltenszustand zurückzuregulieren.“

In den Ergebnissen der Forscher sieht Prof. Wolke den Bedarf, neue Behandlungsansätze für frühkindliche Regulationsstörungen zu entwickeln und zu testen. Denn die genauen Zusammenhänge der Verhaltensauffälligkeiten mit dem frühen Verhalten sind noch nicht geklärt.

Eines jedoch steht fest: Eine reizarme Umgebung ist enorm wichtig für Schreibabys. Sie kann  Reizüberflutung, die zu Übererregung und letzten Endes zu Schreiphasen führt, vorbeugen. Zudem hilft sie, einmal schreiende Babys zu beruhigen.

Schreibaby-Ambulanzen: Eine Erfolgsstory!

Prof -Dr -Mechthild-Papousek-S Ugling-Forscherin-M Nchen-Schreiambulanz-Kinderzentrum in Schreibaby MagazinLaut Säuglingsforscherin Prof. Dr. Mechthild Papousek von der Schreisprechstunde am Kinderzentrum in München liegt die Erfolgsquote von Schreibaby-Ambulanzen bei bis zu 90 Prozent.

In die Sprechstunde für Schreibabys am Kinderzentrum München zum Beispiel haben gestresste Eltern in den vergangenen zwölf Jahren mehr als 2.500 Kinder im Alter von null bis drei Jahren gebracht; 700 Schicksale wurden wissenschaftlich ausgewertet.

Mit durchschnittlich weniger als vier Terminen konnte annähernd neun von zehn Kindern geholfen werden. 45 Prozent galten als vollständig therapiert, bei weiteren 44 Prozent konnten Regulation und Beziehung deutlich stabilisiert werden”, erläutert Prof. Papousek.

Viele Eltern von Schreibabys lernen, dass unruhige Babys oft auch unruhige Eltern haben. Gemeinsam mit den Experten der Schreibaby-Ambulanzen werden daher oft auch Pläne erarbeitet, Ruhe und Rhythmus ins Leben der Eltern und Kinder zu bringen.

Wichtig ist es daher, als Eltern den ersten Schritt zu tun und sich an eine Schreibaby-Ambulanz zu wenden.