Gästebuch

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60 Gedanken zu „Gästebuch

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  1. Danke für diese HP. Besonders froh bin ich zu lesen (auch wenn das per de hart ist), dass hier keiner einen Königsweg hat und allen anderen erklärt, was sie falsch machen. Das braucht ja nun kein Mensch. Unser Junge ist 12 Wochen alt und schreit tageweise viele Stunden, besonders, wenn’s ums Schlafen geht. Das Doofe ist: was heute hilft, muss morgen nicht auch helfen. Das Forum hat mir Mut gemacht es weiter zu versuchen und mir Mühe zu geben. Vor allem nicht frustriert zu sein und das Kind es merken zu lassen. Das ist oft schwer ruhig und lieb zu sein statt zu weinen und zu sagen: mach deinen Kram doch alleine! Mein Mann und ich versuchen uns Freiräume zu schaffen, indem wir einmal im Monat zusammen was ohne Kind machen und uns Raum für Sport oder Treffen geben. Das möchte ich noch an alle weitergeben. Glaube, dass das wichtig ist um durchzuhalten… Da kann der eine den anderen frisch gestärkt unterstützen…. Ich hoffe, dass es sich bald bessert…

  2. Mögliche Gründe für Schreibabys
    – Das Schlimmste für ein Baby ist es, allein gelassen werden! Im besten Fall ist es 24h bei der Mutter wegen des Zustands der Symbiose. Trennt man Mutter und Kind, erlebt es das Baby, als würde ihm etwas Lebenswichtiges fehlen.
    – emotionale Verschlossenheit seitens eines oder beider Elternteile. Verursacht quälende Schmerzen beim Baby.
    – nicht-gewollt-sein, weil z.B. kein Wunschbaby, „falsches“ Geschlecht, schlechter Zeitpunkt etc. Das Baby fühlt ganz genau, ob es von Herzen gewollt und geliebt wird oder nicht.
    – körperliche Beschwerden: Brüche, Haarrisse durch den Geburtsvorgang, eingeklemmte Nerven etc.
    – (Dauer-)Geräusche in Form von Musik, TV, Radio (überlastet die Informationsaufnahmekapazität des Babies; Schreien deutet auf Überforderung i.S.v. Überreizung hin)
    – innere Konflikte, Stress, Ablehnung, Unruhe, Ungeduld (z.B. beim Stillen) etc. bei den erwachsenen Bezugspersonen übertragen sich 1:1 auf den emotionalen Zustand des Babys. Es kann sich nicht abgrenzen und übernimmt diese Gefühle. Überforderungsreaktion.

  3. Wir haben ein richtiges schreibaby, von wegen 3er regel 3 Stunden 3 tage 3 Wochen. Unser sohn ist 6 Wochen alt und schreit jeden Tag 18 Stunden! Nichts hilft gar nichts hilft außer 24 stunden an der Brust und stillen ( stillen voll), meine Frau ist am weinen, ich bin am verzweifeln! Jeden Tag nur 3 Stunden schlaf aber nicht am stück das geht an die Substanz ( arbeiten muss man ja auch noch). Wir kennen mittlerweile jedes Forum jeden Artikel darüber und nichts hilft. Also dachten wir, wir gehen in die schreiambulanz da hilft man uns! Nur wir müssen jetzt noch zwei Wochen warten, wir haben in zwei Wochen ein Termin!!! Keine Ahnung ob man immer solange warten muss hier in Leipzig (park Krankenhaus) schon und das kann doch nicht sein? Wir brauchen jetzt hilft! Aber das einzige was man von Ärzten hört “ das ist nun mal so, da müssen sie durch“ aber wie?! 18 stunden jeden Tag SCHREIEN SCHREIEN.

    • Das tut mir sehr leid zu lesen! Könnt ihr euch keine Hilfe holen im Sinne von Verwandte oder Freunde, damit ihr beide mal an die frische Luft kommt oder schlafen könnt? Alles Gute!

  4. Wir haben ein richtiges schreibaby, von wegen 3er regel 3 Stunden 3 tage 3 Wochen. Unser sohn ist 6 Wochen alt und schreit jeden Tag 18 Stunden! Nichts hilft gar nichts hilft außer 24 stunden an die Brust und stillen ( stillen voll) meine Frau ist am weinen, ich bin am verzweifeln! Jeden Tag nur 3 Stunden schlaf aber nicht am stück das geht an die Substanz ( arbeiten muss man ja auch noch). Wir gehen mittlerweile jedes Forum jeden Artikel darüber und nichts hilft. Also dachten wir kommen wir gehen in die schreiambulanz da hilft man uns! Nur wir müssen jetzt noch zwei Wochen warten, wir haben in zwei Wochen ein Termin!!! Keine Ahnung ob man immer solange warten muss hier in Leipzig (park Krankenhaus) schon und das kann doch nicht sein wir brauchen jetzt hilft! Aber das einzige was man von Ärzten hört “ das ist nun mal so, da müssen sie durch“ aber wie?! 18 stunden jeden Tag SCHREIEN SCHREIEN.

  5. Hallo,
    Unsere Mathilda hat mit ca. 7 Wochen angefangen immer öfter und in den Abendstunden ohne Unterlass mehrere Stunden zu brüllen. Die Nacht hingegen war wiederum ganz ruhig. Wir haben alles mögliche probiert. Sogar ihr eigenes Geschrei aufzunehmen und ihr vorzuspielen, wie im Forum vorgeschlagen wurde.
    Wir hatten die Ahnung dass sie wohl möglich überreizt ist. Wir sind beide in Elternzeit und sehr aktiv. Haben über Weihnachten und Silvester ständig besuche gehabt und waren bei Freunden und Schwiegereltern. Alle haben sie halten wollen und mit ihr gespielt. Irgendwann wurde es ihr wohl zu viel. Ich habe deswegen ein ganz schlechtes Gewissen.
    Was bei uns half: Reize minimieren
    Abends sobald es los ging mit ihr ins schlafzimmer und sie dort lassen. Nur Nachtlicht mit Sternchen an der Decke, und das Gerät was rauschen mit Luftstrom simuliert. Wir haben sie dort solange getröstet bis sie irgendwann nach Stunden erschöpft eingeschlafen ist. Die darauffolgenden Tage das selbe. Mittlerweile können wir den Raum verlassen und sie dort alleine schlafen lassen. Ich denke bei unserer kleinen hat Routine und Verminderung der Reize geholfen. Familie und Freunde dürfen jetzt erstmal nicht mehr halten und tätscheln

  6. Hallo, ich bin nun schon 58, aber dieses Thema beschäftigt mich immer wieder, ich bin von dieser Zeit immer noch traumatisiert. Meine Tochter war auch ein Schreibaby.
    Sie ist jetzt schon 28 Jahre alt und noch heute erzählen mir Nachbarn aus dem Haus, wie sehr sie unter dem Geschrei gelitten haben.
    Ich wäre sehr froh gewesen, hätte es diese Seite hier damals schon gegeben, denn ich hätte mich dann nicht so allein, hilflos, unsicher und unfähig fühlen müssen, wie ich es damals tat…..
    Meine Tochter musste nach einer missglückten Periduralanästhesie mit der Saugglocke geholt werden, weil ich aufgrund der Betäubung nicht pressen konnte. Sie musste deshalb anschließend in den Brutkasten, hatte obendrein eine Hüftdyspalsie und man teilte mir mit, dass sie aufgrund von Atemaussetzern gefährdet sei, den plötzlichen Kindstot zu sterben….das war ein totaler Schmarrn, wie sich später herausstellte, die Kinderklinik, die an die Uniklinik in der ich entbunden hatte angeschlossen war, suchte nur Forschungsobjekte zum plötzlichen Kindstod, weil sich (was man damals aber noch nicht wusste) aufgrund der damaligen Mode, die Kinder seien auf den Bauch und auf Lammfelle zu legen, die Sterblichkeitsrate von Säuglingen in Deutschland erhöht hatte. Saugglockengeburten waren bekanntermassen ein Risiko für den plötzlichen Kindstod.
    Meine Mutter war die ersten 14 Tage nach der Geburt bei uns und versorgte mich und das Baby. Sie strahlte Ruhe und Sicherheit aus, wusste nach eigenen 6 Kindern jeden Handgriff auswendig und managte alles. Sobald sie uns nach 14 Tagen verlassen hatte, fing unsere Tochter an zu schreien.
    Für uns Eltern war die o.g. Prognose plötzlicher Kindstod natürlich höchst beunruhigend, wir waren voller Angst und schauten alle fünf Minuten, ob das Kind noch atmet. Heute weiß ich, dass unsere Tochter diese unsere Unruhe, Unsicherheit und Angst um ihr Leben gespürt, in sich aufgenommen und danach herausgeschrien hat. Ich hatte auch, wie ich leider erst heute weiß, eine postnatale Depression. Der Dammschnitt war im Krankenhaus infiziert worden und ich hatte noch im Krankenhaus das gefürchtete Kindbettfieber bekommen, musste noch 8 Wochen zweimal wöchentlich zur Wundbehandlung, weil der Dammschnitt total vereitert war, jede Woche in die Kinderklinik um die Atemfrequenz messen zu lassen. –Kein normales Leben für ein Baby, 3 mal pro Woche in der Uniklinik im Wartezimmer zu verbringen.
    Dies alles bewirkte bei mir dann diese Depression. Wenn man daran erkrankt, ist man nicht mehr fähig, den Haushalt im Griff zu behalten, ich konnte mein Baby schon noch füttern und wickeln aber zu mehr war ich kaum imstande. Manchmal war ich noch am Abend im Nachthemd, weil ich den Anforderungen des ständigen Herumtragen müssens nicht zuletzt wegen des ständigen Schlafentzuges nicht mehr gewachsen war und keine Zeit fand, mich zu waschen und anzuziehen. Falls sich bei euch auch eine übergroße Überlastung, oder eine Depression einstellt, geht zu eurem Arzt, oder zu einem Psychiater und lasst euch eine Haushaltshilfe verschreiben! Holt euch jede Hilfe, die ihr bekommen könnt! Sie steht euch zu!
    Unsere Lebensumstände waren also alles andere als ideal, es konnte wegen der ständigen Arzttermine mehrmals pro Woche einfach keine Ruhe einkehren.
    Wie sich dann jedoch im Laufe der Entwicklung meiner Tochter bestätigte, ist sie ungeachtet dieser widrigen Umstände nach ihrer Geburt, ein hypersensibler Mensch, der sehr stark fühlt und sehr stark alles wahrnimmt und quasi ungefiltert in sich aufnimmt was in der Umgebung geschieht. Das bedeutet, dass sie ständig total überreizt war, erstens durch die traumatische Geburt und die Umstände nachdem wir aufgrund der Komplikationen dann endlich nach 14 Tagen nach Hause entlassen wurden und zweitens, weil sie von Natur aus so ist, wie sie ist. (Man kann sich im Internet auch über Hypersensibilität informieren, das hilft einigen sicherlich auch weiter….)

    Es war alles natürlich eine Katastrophe, wir hielten diese Schreierei fast nicht mehr aus und weit und breit gab es niemanden, der etwas darüber wusste, oder uns helfen konnte. Dass unsere Tochter beim Autofahren einschlief, oder wenn der Staubsauger lief, fiel mir dann schon auf, aber sie konnte auch mit diesen hilfsmitteln nie länger als 20 Minuten schlafen und ich fand mich selbst eigentlich verrückt, wenn ich manchmal in meiner Not den Staubsauger laufen ließ, damit sie wenigstens ein bisschen schläft.
    Zum Ende des zweiten Monats, schlief sie dann von einem Tag auf den anderen plötzlich durch, aber leider hielt das nicht lange, denn dann bekam sie schon extrem früh, mit dem Tag als sie genau 3 Monate alt war, den ersten Zahn und, da sie auch Schmerzen aufgrund ihrer Hypersensibilität wesentlich stärker empfindet als der Durchschnitt der Bevölkerung, hatten wir dann das gleiche Theater/ Geschrei wieder und zwar ging das so lange, bis alle Zähne draußen waren.
    Heute weiß ich, dass das Geschrei auf diese Hypersensibilität und totale Reizüberflutung zurückzuführen ist.
    Solche Kinder brauchen einen ganz festen Rhythmus, absolute Regelmässigkeit, immer exakt zur gleichen Zeit aufstehen, frühstücken, baden, wickeln, quasi mit der Stechuhr. Mahlzeiten immer um exakt die gleiche Zeit geben, dazwischen nichts zu essen geben, ausreichend Wasser zum Trinken geben, keine Säfte, alles ohne Zucker. Immer zur gleichen Zeit spazieren gehen. Menschenansammlungen im ersten Jahr vermeiden, keine Reisen, keine Feste, keine Übernachtungen an anderen Orten, keine abendlichen Restaurantbesuche, oder Cafehausbesuche tagsüber. Der feste Rhythmus gibt den Kindern den Halt, den sie brauchen. Und das Pucken ist ganz besonders wichtig, es gibt den Kindern das wohlige Gefühl der Geborgenheit, das sie im Bauch der Mutter hatten. Als Bettchen reicht für den Anfang eine Wiege. Die Kinder mögen es gerne, wenn sie mit dem Kopf an an die Umrandung ihres Wiegenkorbes stoßen, eine zusammengelegte Stoffwindel dazwischen polstert ab.
    Meine Mutter (Jahrgang 1920)hat alle ihre 6 Kinder nach dem Wickeln automatisch gepuckt, bei uns in Bayern sagt man “gefatscht”, ganz fest in ein Leintuch, oder eine kleine Wolldecke eingewickelt, sodass sie nicht strampeln konnten, die Ärmchen mussten dabei frei bleiben. Man hat die Kinder grundsätzlich auf den Rücken gelegt, die Händchen a u f die Bettdecke. Ich weise darauf hin, dass früher alle Kinder fast das ganze erste Lebensjahr gefatscht wurden. Dies hat sich aber in keiner Weise negativ auf die Fähigkeit mit durchschnittlich 1 Jahr laufen zu können, ausgewirkt!
    Später habe ich dann als Tagesmutter gearbeitet und hatte ein hyperaktives Kleinkind, das keine Ruhe und keinen Schlaf finden konnte. Da erst fiel mir ein, wie meine Mutter uns alle immer fest eingewickelt hat und tat das dannbei diesem Kind, und, oh Wunder, es funktionierte! Nach drei Tagen Widerstand konnte es fest umhüllt und geborgen in den Mittagsschlaf finden und konnte dann täglich mehrere Stunden Mittagsschlaf halten! Ich muss nicht sagen, dass sich dadurch das ganze Wesen des Kindes zum Positiven veränderte! Es war überhaupt nicht mehr quengelig, sondern munter, freundlich und fröhlich, weil a u s g e s c h l a f e n !
    Abschließend möchte ich noch sagen, dass es eine schwere Aufgabe ist, der man sich als Eltern eines Schreikindes zu stellen hat. Es bedeutet, dass man seine eigenen Bedürfnisse vollkommen hinten anstellen, dem Kind einen immer gleichen, absolut durchstrukturierten, sich täglich wiederholenden Alltag bieten muss, ohne Abweichungen. Turbulenzen wie Besuche von Freunden, und Verwandten, Supermarktbesuche, oder gar shoppingtouren in Malls, oder U-bahnfahrten ect. am besten erst einmal gar nicht, oder nur in homöopathischen Dosen stattfinden lassen. Die Babies können diese vielen Eindrücke (noch) nicht verarbeiten.
    Mein letzter Rat:…Stellt die Türklingel und das Telefon leise, denn sonst passiert es euch, dass es genau dann klingelt, wenn das Kind gerade eingeschlafen ist, und was dann folgt, habt ihr sicher alle schon einmal erlebt.
    Ich wünsche allen Betroffenen viel Kraft, Ruhe und Sicherheit im Umgang mit euren Schreikindern. Das Schreien wird aufhören… beim einen früher, beim anderen später. Und holt euch Hilfe, wenn ihr nicht mehr aus dem Nachthemd kommt, weil ihr ständig euer Kind auf dem Arm haben müsst um es zu trösten.
    Alles Gute!

  7. Wow, die Seite ist echt schön gemacht. Ich weiß noch, als mein Sohn Koliken hatte… Man war das ein Spaß. Uns hat eine vollautomatische Babywippe und der Schaukelstuhl treue Dienste geleistet in der Zeit. :-p

    Ich finde, beides fehlt in der Kategorie “was hilft” noch. 🙂

    Gruß
    Marissa

  8. Hallo… war gerade auf der suche nach Tipps bei einem Schreibaby da bin ich auf eure Seite gestoßen. Super muss ich sagen was ihr da so für Ratschläge habt. Danke

  9. Hallo,
    schreibe gerade eine Arbeit und befasse ich mich auch mit dem Thema “Schreibabys”. Finde die Seite sehr gut und informativ. Ach’ die Website find ich auch super, endlich einmal gut strukturiert und übersichtlich!

    Lg Marita

  10. Eine sehr übersichtliche Seite. Ich finde Sie eigentlich sehr gut, und bin ein fan vom Design. Schade finde ich es aber dass es nicht aktualisiert wird und neue Einträge dazu kommen. Wäre super. Sonst eine echt gute Seite 🙂

  11. Vielen Dank für diese tolle Übersicht auf Eurer Seite zu den verschiedenen Ursachen, die das Schreien haben kann und auch die vielen tolle Tipps um die Leiden der Kleinen zu beseitigen. Bei uns hat das Pucken sehr gut geholfen

  12. Hallo, sehr hilfreiche Seite, tolle Tipps und Rats. Werde ich meine Freundin empfehlen die Seite zu besuchen. Baby soll die Tage kommen und ich denke eure Tipps werde Sie bestimmt brauchen.

    Lg Victoria

  13. Hallo, klasse Webseite ist das hier. Ein guter Ratgeber für die kleinen Baby. Auch wenn Sie viel und oft schreien. Ich wünsche euch weiterhin viel Erfolg mit der Seite. Ganz besonders gut hat mir das Schreibaby Magazin gefallen.

    LG Ronny

  14. In Ihrem Film vom 08.03.2015 sieht man sehr gut, was alles falsch gemacht wird.
    Das Baby sollte nicht gerade auf dem Rücken liegen, sondern in der Seite und ab und zu auf die andere Seite gelegt werden. Und die Flasche sollte keinesfalls auf dem Rücken liegend gegeben werden, sondern in schräger Lage mit gut erhöhtem Kopf.
    Es gibt Menschen, die wollen einfach nicht so dick und warm eingepackt werden und dann noch ganz eng an den Körper gedrückt werden. Es müssen keine wattierte Hose, ein dicker Strickpulli und eine dicke Jacke sein, Hauptsache, die Füße sind warm. Eine Mütze ist auch nur draußen sinnvoll. Verwenden Sie leichte Stoffe und leichte Decken. Nicht jeder braucht Enge und übertriebene Wärme. Luft, Licht und Sonne (Schatten) sind die besten Heilkräfte. Ich wünsche Ihnen viel Freude mit Ihrem Kind.
    Übrigens: Man sollte immer nach seinen Kind sehen, wenn es schreit.

  15. Als Osteopathin habe ich mich schon vor Jahren auf Babys und Kinder spezialisiert. Die Eltern kommen vor allem wegen der Unruhe und des vielen Schreiens ihrer Babys, aber auch wegen Kopfverformungen, Steifigkeit, Asymmetrien und Bewegungsentwicklungsverzögerungen. Eigentlich ist es meistens einfach, wenn wir folgendes bedenken:
    Ein Baby war 9 Monate rund im Bauch der Mama gelegen. Wenn wir 3 Wochen einen Armgips haben könnnen wir den Arm auch nicht sofort strecken. Genauso können die Neugeborenen auch nicht so einfach bequem auf dem Rücken flach auf einer harten Unterlage liegen. Deshalb werden die Kinder auch oft wach, wenn man sie aus dem Arm oder vom Autositz raus ins Bettchen legt. Und weil sie dort nicht gestreckt liegen können beginnen sie nach wenigen Minuten die Beinchen zu heben. Dafür überstrecken sie den Kopf, machen ein Hohlkreuz und heben die Arme nach oben, genau wie wir auch, wenn wir mit schlechten Bauchmuskeln in Rückenlage die Beine gestreckt anheben sollen. Nur – wir hören auf, wenn es uns zu schwer wird. Ein neugeborenes Kind kann nicht aufhören! Es KANN ja nicht liegen, und wenn es dann noch die Bauchmuskeln anstrengt durch Beine heben und vor Anstrengung stöhnt und “drückt”, einen roten Kopf bekommt und dann noch schreit, erst recht nicht. Und wir meinen dann ernsthaft, es hätte Blähungen! Wenn jemand etwas schweres hochhebt und dabei die Bauchpresse benutzt oder auch wie ein Tennisspieler, der beim Schlag einen gerpessten Ton von sich gibt, die haben auch keine Bauchschmerzen! Dass dabei allerdings bei dem starken Druck Luft entweicht liegt natürlich nahe. Luft oder Stuhl unten raus und Mageninhalt oben raus. Zusätzlich haben Neugeborene Reflexe. Besonders die Schreckreaktion verstärkt das oben beschriebene Verhalten noch mehr. Deswegen ist das Pucken der Arme so wichtig. Die Beine sollten dafür aber hoch gelagert werden! Und – Bauchlage ist unerlässlich!! Aber nur ein Kind mit einem entspannten Bauch und Nacken kann auf dem Bauch flach (!) liegen und den Kopf zur Seite gedreht ablegen oder auch anheben und sich auf den Armen abstützen. Babys müssen beides können. Die Nöte eines Babys verstehen lernen heißt ihm direkt helfen zu können. Es ist unglaublich, wie man dem Kind mit wenig Unterstützung helfen kann!
    Deswegen empfehle ich das Buch “Baby-Nöte verstehen” mit inliegender DVD, in der alles anschaulich praktisch gezeigt wird, von Karin Ritter. Zusätzlich wird es am 27.03.2015 ein für alle zugängiges Webinar im Charakter einer Babysprechstunde geben, welches vom Thieme-Verlag organisiert wurde und auch dann anschließend dort bestellt werden kann.

  16. Hallo,
    Vor genau zehn Jahren hatten wir bereits einmal das Vergnügen einen kleinen Schreihals zu haben. Sie ist mittlerweile ein hochintelligentes kleines Mädchen. Und ich denke im Nachhinein das genau das oft ihr Problem war. Viel mehr zu wollen als sie eigentlich schon konnte.
    Oft überrascht sie mich mit Wissen, das sie quasi sprichwörtlich im vorbei gehen aufgeschnappt hat.
    Jetzt hab ich wieder einen kleinen Schreihals und obwohl ich manchmal müde erschöpft und frustriert bin tröstet mich der Gedanke daran das aus ihm vielleicht auch eines Tages ein kleines Genie wird.

  17. ja hallo unser baby will ständig zuneigung und im arm gehalten werden.unser baby ist 4monate alt.was können wir tun?wenn es gehalten wird ist es meistens ruhig.

    • Mit vier Monaten eigentlich völlig normal.
      Ich würde immer wieder versuchen ihn dann mal weg zu legen wenn er gut drauf ist.
      Dann auch mal einige Minuten nicht beachten aber ohne ihn aus den Augen zu lassen.

    • Hallo Bruder,
      dass ist doch normal. Alle Babys brauchen den ständigen Körperkontakt. Helfen kann ein Tragetuch oder Tragehilfe. Dann sind die Hände frei und das Baby ist glücklich.

  18. Hallo, eine Freundin hat auch ein so genanntes Schrei-Baby, das nicht schlafen mochte. Nach vielen Arztbesuchen stellte sich später heraus, dass es unter der Geburt wegen des zu engen Beckens zu einem Schlüsselbeinbruch gekommen ist und das Kind dadurch im Liegen immer Schmerzen hatte. Betroffenen Eltern kann man wohl echt nur raten, durchzuhalten und die Ursachenforschung nicht aus den Augen zu verlieren. LG, Steffi

    • Verzweifeln Sie manchmal, wenn Sie alles für Ihr Baby getan haben und es immer noch nicht zu weinen oder zu schreien aufhört?

      Um herauszufinden, was das Bedürfnis des Baby´s ist, nutze ich die Möglichkeit der unmittelbaren Wahrnehmung. Das heißt, ich fühle, was Ihr Baby fühlt und übersetze dies in Sprache.

      Da ich auf direktem Wege mit Ihrem Baby oder Kleinkind in Kontakt bin, erkenne ich, was Ihr Baby will und braucht – ganz ohne Worte.

      Zur Erklärung:
      Neben der sinnlichen Wahrnehmung z.B. mit Augen und Ohren gibt es auch die unmittelbare direkte Wahrnehmung über das Fühlen.

      Safi Nidiaye erklärt auf YouTube in einem kurzen Video „Herz öffnen, statt Kopf zerbrechen“, was unmittelbare Wahrnehmung bedeutet. http://www.youtube.com/watch?v=Y7dv9r2Vbgo

      Jeder Mensch kann die unmittelbare Wahrnehmung lernen. Sie ist natürlich und angeboren und wird durch die Erziehung, „im Kopf zu sein“, verlernt.

      So können Sie die Bedürfnisse Ihres Babys und Kleinkindes leichter erfüllen.

      Monika Majic, Würselen
      Psychologischer Berater, ALH Akademie, Haan

      Sie erreichen mich unter:
      0178/198 55 71 oder
      monikamajic@web.de

  19. Als unser Sohn geboren ist, fing es nach ca. 2 Wochen an richtig schlimm zu werden. Keinerlei Möglichkeit zur Beruhigung – Schreien im Auto, im Kinderwagen, im Bettchen, beim Runtragen, beim Schuckeln- einfach immer 🙁
    Wollte kein Schnuller oder Fläschen. Irgendwo ablegen war unmöglich, somit war Duschen für mich nur möglich wenn jemand da war und essen während er im manduca oder beim stillen mal sein kurzes Nickerchen gehalten hat.
    Der einzige etwas kuriose Tipp, der uns geholfen hat, war es den Mixer anzumachen, und tatsächlich das half manchmal ihn zu beruhigen (aber nur solange er auf dem Arm war)…
    Die Konsequenz war, dass unser Sozial-, Freizeit- und Paarleben eigentlich wegfiel, was sehr belastend für mich war.
    Aber ab ca. 6 Monaten wurde es aber immer etwas besser…

    An dieser Stelle wollte ich eigentlich nur, allen zur Zeit total verzweifelten Eltern Mut zu sprechen, denn heute ist unser Kleiner etwas über zwei Jahre alt und das unkomplizierteste Kind,was ich mir wünschen kann: er ist sprachlich auf dem Niveau eines 4-jährigen, ist sozial total beliebt bei groß und klein und beschäftigt sich auch gerne mal alleine 😀

    Damit will ich nur sagen: Die mögliche Ursache für das Schreien im Babyalter ist, dass die Kinder, wie ein Schwamm, unendlich viele Reize aufnehmen, und dann mit diesen überfordert sind. Diese Eigenschaft kann sich später durchaus als ein Vorteil herausstellen und zu neugierigen und cleveren Kids führen…

    Also durchhalten, sich möglichst Unterstützung holen und die Gewissheit nicht verlieren, dass es besser wird !!!

  20. Hallo ihr lieben.
    ich weiss nicht ob ich hierrichtig Antworte,wollte mich auch zum Thema schreiKind äußern. Unser kleiner Sonnenschein wird nächste Woche 1Jahr und ist auch ein extremes schreiKind und nicht nur das…er bekommt ziemlich von Anfang an bis heute pysio ohne großartigen erfolg.von anfang an überstreckt er sich stark und hat bis heute keine Haltung (sitzt nicht,krabbelt nicht,akzeptiert die bauchlage nicht,greift nicht,reagiert und lässt uns kaum an sich ran).ich geb ihm all meine liebe und noch mehr,singe ihm vor,lese Geschichten,flöte ihm vor da er daran ein bisschen gefallen findet,… und er möchte einfach keine liebe…weder spielen noch schmusen,massieren,küsschen,nichts mag er!!wenn wir ihn in ruhe lassen ist alles ok und er kann sich mittlerweile gut allein beschäftigen,was mir sehr weh tut,denn welche Mutter möchte denn nicht ihrem Kind ihre ganze liebe schenken.naja zurück zu unserem schatz.in meiner SS hatte ich 2Monate vor GT starte blutungen und war im kh.nach 1Woche durfte ich heim und er kam 1Woche zuvor.aufgrund der starken überstreckung und verdacht auf spastik überwies uns unsere ka ins kh.dort mussten wir Untersuchungen machen die an uns ALLE nicht spurlos vorbeigingen.kernspinttomo.,Video eeg,Ekg,nervenwasser wurde entnommen,Augen da er nicht reagierte sowie Ohren, aber nichts stellte sich heraus…er entwickelte sich einfach nicht weiter und akzeptierte die bauchlage immernoch nicht.Als er 4Monate alt war verloren wir ihn fast…das war so schlimm,der SCHLIMMSTE Tag in meinen Leben…er drehte sich in der kurzen Zeit als ich nicht im Zimmer war. ,im schlaf auf den bauch und konnte sich nicht allein zurück drehen.mein Mann musste ihn regelrecht reanimieren was er so toll gemacht hat!!!das War so schlimm!!!auch die frühFörderung kommt regelmäßig,pysio,regelmäßige krankenhaus besuche aber niemand kann uns helfen…er ist stark entwicklungsverzögert und lebt in seiner eigenen Welt.meine ka und pysiotherapeutin meinten osteopathie wäre mit Sicherheit keine Lösung das Problem liegt wo anders.jetzt allerdings möchte ich trotzdem zu einem osteopath gehen,was ich mir auch nicht vorstellen kann dass er Wunder verheilen kann aber ein versuch ist es uns wert sonst weiss ich mir echt nicht mehr zu helfen…das war nur ein “kleiner teil” über uns…mein ka mit langjähriger erfahren meinte dass sie noch kein,nur Ansatzweise Vergleichbares Kind hatte.niemand kann uns helfen.laut Untersuchungen ist alles ok,was es aber nicht ist!!!!ich kann und will meinem Sohn niemand anvertrauen da er sehr Temperamentvoll ist und schlimme affektkrämpfe hat,das sich aber erst seit kurzem rausstellte dass es affektkrämpfe sind und “harmlos”.er steigert sich so rein wenn ihm was nicht passt dass nichts und niemand ihn beruhigen kann,läuft blau an,verstellt die Augen,versteift sich und holt keine Luft bis hin zur bewusstlosigkeit.jetzt können wir gut damit umgehen da wir wissen dass es was harmloses ist.Gott sei dank!

    • Hallo,

      tief berührt lese ich gerade Deinen Eintrag hier zum ersten Mal.

      Der ist nun drei Jahre her – und ich bin traurig, dass niemand hier darauf reagiert hat. -? –
      Wie geht es Euch nun?
      Ganz ganz liebe Grüße und Wünsche
      Ruth
      http://www.ruthpriese.de

    • Hallo,ich bin auch schon mit meinen nerven am ende.jeden tag werde ich wach und denke dass es wieder nicht passieren soll.ich hab jeden tag angst wegen meine tochter sie ist 7monaten und schreit jeden tag.bei manchen schreiataken hált sie die luft an und. Wird blau ist in der zeit wie bewust los.kann mir bitte jemand helfen oder was man dagegen taun kann.

  21. Hallo
    mein Sohn 7Monate alt hat Monate lang durch geschlafen.
    seit knapp 8Wochen wird er ständig schreiend wach.
    alles 3-4std wenn nicht sogar stündlich!
    ja vieles ausprobiert..pucken etc.!
    was kann ich noch tun

    • Wenn ich das richtig verstehe ist ihr Sohn dann jetzt 9 Monate alt. Das ist eine sehr aufregende Zeit für die meisten Babys, in der sich der Bewegungsradius deutlich vergrößert, die motorischen Fähigkeiten sich verbessern und es sehr viel Neues zu entdecken und vor allem zu verarbeiten gilt.
      Wahrscheinlich verarbeitet er alle diese Eindrücke nachts im Schlaf und sie lassen ihn zeitwiese aufwachen und aufschrecken.
      Pucken ist diesem Alter meistens nicht mehr erfolgreich, weil die Babys ihre neu entdeckte „Freiheit“ ausleben wollen und das Pucken sie einengt.
      Mein Rat wäre, die Phase abzuwarten und vorbei ziehen zu lassen. Da sie schon 8 Wochen andauert, wird es wohl nicht mehr lange dauern. Dann kommt wahrscheinlich eine ruhigere Phase, die aber auch in Zukunft immer mal wieder durch so eine ähnliche Phase unterbrochen werden wird…

      • Hallo, ich hab mit meinem Sohn jetzt ein ähnliches Problem. Seit Mitte Juli ist er nachts nur noch am schreien. Und ich hab auch alles versucht. Mittlerweile ist es so schlimm das ich zum Teil tagsüber nicht ihn nicht mehr aus der Hand legen darf. Mir dröhnt allmählich der Kopf und von meinem Partner höre ich immer nur dieselben Sätze. (“Es liegt an dir! Werde ruhiger! Sieh es sportlich! Was hast du dir vorgestellt…das es ein Spaziergang wird? Es ist ein baby da musst du durch!”)
        Jetzt wollt ich einfach mal fragen was denn geholfen hat. Oder hat Ihr baby von alleine nach einiger Zeit aufgehört?
        LG

  22. Hallo alle zusammen, also wir haben auch eine kleine Maus (wird nächste Woche 6 Monate alt) und ist auch ein Baby mit Regulationsstörung… Sie hatte von der 4. – 14. Lebenswoche auch schon mal eine Schreiphase, da aber immer nur am Tage und Einschlafen war nur im Arm möglich… Im Endeffekt habe ich sie nach 10. Wochen geschreie frühs mit Fieber aus dem Bett genommen, bin natürlich gleich zum Arzt – fand es zwar komisch und untypisch das sie 4 Tage nach einer Impfung erst Fieber bekommt – raus kam das sie eine Mittelohrentzündung hat und das Trommelfell schon geplatzt ist.. Das hätte der Ärztin wohl bei der Impfung schon auffallen müssen… Naja nun hat sie 7 Wochen nur gebrüllt…. Abends ging es los und in der Nacht alle 20 Minuten von 0 auf 100 gebrüllt… Keiner wusste weiter, keiner konnte uns helfen…. Sie verweigerte dann auch schon die Flasche und ihren Brei, schlief am Tag fast gar nicht mehr und so weiter…. Meine Mutter ist mit einer Ärztin befreundet die im SPZ bei uns hier arbeitet … Als sie ihr das erzählte meinte sie gleich ich soll einen Termin in der Schreibabysprechstunde machen… Gesagt getan… Jetzt waren wir da und es wurden 8 Blockierungen gefunden unde beseitigt ( obwohl wir nach der Geburt zweimal beim Cranial-Sacral-Therapeuten waren) und mann stellte an Hand der Untersuchungen, Tests und Protokolle fest das sie Regulationsstörungen hat… Wegen den Blockierungen gehen wir jetzt zur Physiotherapie noch, aber mir fehlt immer noch der Ansatz wie ich ihre Regulationsstörungen therapieren kann…. Sie reagiert ganz stark auf andere Menschen… Wir hatten jetzt mal 1,5 h Besuch von ihren Urgroßeltern und hatten Abends den Salat… 2 Stunden gebrülle sie hat auf gar nichts mehr reagiert alles war vergebens… Die neue Kinderärztin hat mir jetzt was pflanzliches für den Notfall verschrieben das ich ihr dann geben soll, wenn sie es nicht mehr schafft… Aber man muss das doch irgendwie vorbeugen können oder??? Was kann ich noch tun???

  23. Hallo, ich vermisse eine “Definition” für Schreien. Ab wann sind die Laute eines Babies als Schreien zu bezeichnen? Meine Tochter schreit meiner Meinung nach nicht wirklich, sondern sie meckert eher, aber dafür auch recht ausdauernd. Ist sie dann auch ein Schreibaby?
    Es gibt noch weitere Ursachen für Schreibabies außer Dreimonatskoliken und Blockaden:
    Z.B. wenn die Mutter das Baby im Unterbewusstsein ablehnt, weil die Geburt so schrecklich war.
    Oder der Vater war noch nicht bereit, obwohl das Baby geplant war.
    Solche psychosozialen Faktoren werden in der Regel nie betrachtet, haben aber auch enormen Einfluss!!! Und sind manchmal auch der einzige Grund, warum man ein Schreibaby hat (so bei einer Bekannten).

    Ansonsten ist die Seite sehr gelungen mit vielen nützlichen Tipps.

    • Die Definition eines Schreibabys findest du bei uns hier: https://www.schreibaby.de/schreibaby/
      Aber eigentlich bin ich der Meinung es gilt was die Eltern empfinden, denn auch wenn ein Baby “nur” 2,5 Stunden schreit, können die Eltern das Gefühl haben ein Schreibaby zu haben und es bringt nicht zu sagen: “die Regel ist aber nicht erfüllt…”
      Und ich gebe dir vollkommen Recht: ganz oft sind psychosoziale Faktoren die Ursache. Was ich persönlich tröstlich finde, denn an denen kann man viel besser und einfacher arbeiten als an organischen Ursachen.
      In unserer Gesellschaft sind die psychosozialen Ursachen aber oft mit Unfähigkeit der Eltern gleichgesetzt, was den Kreislauf an Selbstzweifeln noch verstärkt… Leider!
      Meiner Meinung nach ist die beste Schreibabytherapie die, das Selbstbewustsein der Eltern in ihre Fähigkeiten zu stärken…

  24. Am 23.12.2011 war es so weit: Mein zweiter Sohn Tristan wurde geboren! Doch schon ein paar Stunden später war es vorbei mit dem Genießen des neuen Elternglücks: Tristan schrie. Und schrie. In der Klinik gab es nicht mal Schnuller für Babys, den wir gut hätten gebrauchen können, da er nach allem schnappte, was in die Nähe seines Mundes kam. Auch, wenn er definitiv satt war. Am 24.12. sind wir dann nach Hause, weil dort – in weiser Voraussicht, denn mein erster Sohn hatte auch arges Bauchweh – eine elektrische Wiege auf uns wartete. Voller Hoffnung auf endlich ein paar Stunden Schlaf nach der Geburt legten wir ihn hinein, schalteten die Schaukel an und – nichts. Das Ding interessierte ihn überhaupt nicht! Kein rumtragen, fest einwickeln, Kinderwagen oder Auto fahren, nichts half. Den Ärzte-Kommentar: “Da müssen Sie halt durch” hätte ich denen am liebsten um die Ohren gehauen! Man wird komplett allein gelassen. Auch in der Klinik wurden keine Tipps verteilt. Ich habe dann diverse Dinge gekauft, wie z.B. eine vibrierende Wippe, Herzschlag-Teddy, Babymusik, Gebärmuttergeräusche auf CD, eine Holzwiege (hat bei Erik ja auch funktioniert) – doch auch die waren ohne nenneswerte Ergebnisse. Kümmelzäpfchen, Sab Simplex, verschiedene Globulis und andere Nahrung, alles ohne Wirkung, ausser, dass das Portmonaie leichter war. Als Tristan vier Wochen alt war, bin ich dann endlich auf Federwiegen gestoßen (meinem ersten Sohn hat eine schnöde Holzwiege gereicht und nachts hat er, bis auf alle drei Stunden essen, geschlafen) und habe sie gleich bestellt. Nach drei Tagen war das Ding endlich da, wurde sofort unter die Decke geschraubt und in Betrieb genommen – und es war Ruhe! Endlich! Doch der Nachteil einer normalen Federwiege ist, dass man die ganze Zeit daneben sitzen und sie in Gang halten muss. Also noch immer nichts mit Nachtruhe. Letzte Woche, als Tristan neun Wochen alt war, stieß ich bei meiner ständigen Suche nach Hilfe im Internet auf folgende Seite http://www.babydreamer.de. Da hat sich endlich mal jemand Gedanken gemacht und einen Motor zur Federwiege gebaut! Man kann sich dort das ganze Komplett-Set günstig mieten, so dass die teure Anschaffung entfällt, was – wie ich weiter oben las – auch ein Grund sein kann. Nicht jeder hat hunderte von Euro über, um alles Mögliche auszuprobieren und dann funktioniert es doch nicht und steht im Keller rum, so wie bei mir. Nun habe ich dieses wunderbare Gerät seit einer Woche, kann nachts endlich wieder drei Stunden am Stück schlafen und habe meinen Haushalt wieder im Griff. Was alles liegen geblieben ist, weil ich am Band der FW ziehen musste und mich keinen Meter wegbewegen konnte! Mein Erik lief wochenlang in ungebügelten Kleidern rum, ich hatte schon Angst, dass der KiGa mir bald das Jugendamt nach Hause schickt, weil ich es nicht schaffe, zwei Kinder zu managen. Unser Bad wagte ich kaum noch zu benutzen, die Küche hatte zum Glück mein Mann übernommen, doch der muss ab Montag für 12 Wochen auf Lehrgänge und kommt nur am Wochenende. Dank des “Babydreamers” sehe ich dieser Zeit nun halbwegs gelassen entgegen.
    So. Vielleicht kann ich ja dem Einen oder Anderen mit meiner Erfahrung helfen.

    Liebe Grüße,
    Isabel

  25. Seit Mitte Oktober beschäftige ich mich eingehend mit dem Thema ‘Schreibabys’, nachdem mein Mann und ich feststellen mussten, dass unsere zu diesem Zeitpunkt bereits 5 Monate alte Tochter ein solches zu sein scheint.
    Ich schreibe extra ‘zu sein scheint’, weil wir auch nach dem Besuch zweier Kinderärzte noch immer keine Bestätigung bekommen haben, dass es wirklich so ist. Unsere Tochter wäre ein Grenzfall.
    Trotzdem fordert sie uns um ein vielfaches mehr, als es ihrerzeit unsere große Tochter getan hat. Die Beiden sind tatsächlich krasse Gegenteile, was Pflege und Charakter angeht.
    Als ich mir nun ‘Schreibaby.de’ angesehen habe ist mir aufgefallen, dass vielfach Therapien wie Osteopathie und Schreiambulanzen empfohlen werden. So einfach, wie es hier beschrieben wird, ist das aber gar nicht.
    Auf der Suche nach Hilfe habe ich viele Angebote bekommen. Das erste, was ich immer hörte, war “Ja, das kenn ich!” und als nächstes wurde mir ein ‘Freundschaftspreis’ von 75€ pro Stunde genannt, in dem natürlich schon die Fahrkosten für den Hausbesuch drin sind. Eine Schreiambulanz, die von der Krankenkasse bezahlt wird, ist von uns aus rund 50 Kilometer weit weg. Alle Anderen kosten viel Geld, welches ich nicht habe.
    Somit sind wir mit unserem Kind und unseren Sorgen allein geblieben und sind sehr verärgert darüber, dass demjenigen, der dringend Hilfe braucht, erstmal das Geld in rauhen Mengen aus der Tasche gezogen wird.
    Das schlimmste, was ich dann noch erleben musste, war totales Unverständnis, wenn ich ein solches Angebot ablehnen musste. Da wurde mir unterschwellig suggeriert, ich würde meinem Kind gar nicht helfen wollen. Und wenns’ Kind denn zu teuer ist, warum krieg ich dann erst eins. Schuld wäre eh’ das Gesundheitssystem.
    Da ich beruflich selbst mit Kindern arbeite, habe ich mir zusammen mit meinem Mann eigene Wege gesucht. Noch sind sie holprig, aber wir bauen sie fleißig aus.
    Unsere Tochter wird schneller ruhig, seit wir den Alltag noch mehr durchstrukturiert und die Aktivitäten auf eine kleine Prozentzahl runtergeschraubt haben. Alles lässt sich auch nicht vermeiden. Aber erste Erfolge sind da.
    Und das zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind – auch ohne die Anweisungen von irgendwelchen Leuten, die zwar eine lange und gute Ausbildung genossen, aber wenig Verständnis für die auf der Strecke gebliebenen haben.
    In diesem Sinne …

  26. Hallo, ich wäre im Traum nicht auf den Gedanken gekommen, dass ich ein Schreibaby bekommen würde. Die ersten Monate hatte meine Tochter Mathilda Koliken. Danach hat sie trotzdem weiter geschrien. Ich schob es auf Wachstumsschmerzen, dann auf Schlafmangel, weil sie bis heute schwer in den Schlaf findet. Es war Alltag, dass sie den ganzen Vormittag und Spätnachmittags bis abends geschrien hat. Sie schrie 2-6 Stunden ohne nennenswerte Unterbrechnung – eine unglaubliche Ausdauer. Nichts hat geholfen: Tragen, Babyschaukel, Auto fahren, Kinderwagen, Fliegergriff, Tagesrythmus umgestellt. Nichts. Nur beim Stillen hatte ich meine Ruhe. Nach 5 Monaten wurde es tagsüber langsam besser. Dafür hatten wir die darauf folgenden 4 Monate nachts gut zu tun. Mit steigender Mobilität nahm das Schreien ab. Ich kann jetzt mit ihr stressfrei unterwegs sein, ohne dass die Leute reden oder gleich das Jugendamt informieren wollen. Mathilda wird bald 1 Jahr alt. Sie schreit nur noch, wenn sie schlafen soll. Wir gehen jede 10 Minuten zu ihr ins Zimmer und reden beruhigend auf sie ein bzw. streicheln sie. Leider steigert sie sich oft so rein, dass sie vor Aufregung erbricht oder ihren Kopf absichtlich gegen die Gitterstäbe des Bettes schlägt oder neuerdings “Groß” in die Windel macht. An anstrengenden Abenden brauchen wir noch ca. 3 Stunden für das Einschlafen (trotz vorherigem Gute-Nacht-Ritual). Im Nachhinein hätte ich als letzte Möglichkeit einen Ostheopaten aufsuchen sollen. Sie war ein Sterngucker. Vielleicht lag es auch daran, dass es mir nach ihrer Geburt so schlecht ging und meine Tochter dies gespürt hat. Bis heute weiß ich den Grund für ihr Schreien nicht. Mein Mann und ich haben uns mittlerweile damit abgefunden und lieben unsere Tochter Mathilda (Name bedeutet: die mächtige Kämpferin- das ist sie!!!) so wie sie ist – sehr temperamentvoll, hartnäckig, ausdauernd und doch einfach liebenswert. LG und ganz viel Kraft den Eltern, den es ähnlich geht, Sandra

  27. hallo , ich fand auf ihren Seiten viele nützliche Tipps, danke dafür! Leider sind die meisrten Kinderärzte nicht so gut informiert über mögliche Hilfe der ostheopatie . Ich selbst arbeite mit solchen Babay`s in meiner Praxis und handel nach einem ganzheitlichen Ansatz: d.h. man betrachtet nicht nur das sichtbare bzw. unüberhörbare, sondern durch geeignete sensorische und motorische Integration von bestimmten Reizen ( SI-therapie) wird versucht diesen Kindern entweder das “Zuviel” oder das “Zuwenig” auszugleichen. Leider ist diese Methode noch nicht so bekannt wie Ostheopatie, aber genauso wirksam.

  28. Hallo, als ich am 10.09.08 meinen zweiten sohn zur welt brachte dachte ich nicht im traum daran was da für eine riesen aufgabe auf mich wartete. Schon am zweiten tag fing es an.ich war völlig überfordert und unser kleiner mann tat mir einfach nur leid! Nachdem wir alles versucht haben haben wir uns für ein tragetuch entschieden.ich habe ihn fast 15 stunden täglich getragen.duschen war fast nicht machbar.ich habe mich zu hause ein geschlossen aus angst vor den reaktionen der menschen.(hallo, hallo junge frau was machen sie da mit dem kind) ich war völlig fertig.mit ca einem jahr haben wir viel geld für eine ostheopatin aus gegeben.danach könne er schrei frei auto fahren.mittlerweile ist es so das er immer noch schrill schreit immer wenn ihm was nicht passt.schnell aggressiv wird und sehr sensibel ist.ich liebe ihn wie eine löwin! Am 1.06haben wir zum ersten mal einen termin in der schrei ambulanz.ich habe angst und große hoffnung das sein und auch unser leben leichter wird.wünscht uns glück.lg pius mama

    • Liebe Eva, ich wünsche euch ganz viel Glück in der Schreiambulanz!
      Deine Löwinnenliebe kann man förmlich spüren aus deinen Zeilen!!!

  29. Hallo, das Problem ist, dass nach wie vor Schreibabys als Babys mit “Regulationsstörungen” abgespeist werden. Leider bilden sich Ärzte und Hebammen zu wenig fort und beharren auf alt hergebrachte, teilweise längst überholte Erkennnisse.
    Es gibt duchaus Vedauungstörungen bei Babys welche als Drei-Monats Koliken “abgetan” werden. So auch bei unserem Sohn. Nur gut, dass wir nicht locker gelassen haben und uns nicht auf das Urteil der Ärzte verlassen haben ( das Kind ist gesund wir sollen uns einen Tewrin beim SPZ holen!) Letzendlich waren zwei blockierte Brustwirbel die Ursache, gelöst durch einen Osteopathen. Die Blockaden stammten von der Geburt. Unser Sohn war ein “Sternengucker”, was auch eine entsprechende Diagnose zulässt. Und siehe da, 3 Tage nach der Behandlung wurde es Tag für Tag besser mit den Blähungen und das Schreien reduzierte sich auf ein normales Maß und es gibt sogar schreifreie Tage. Wichtig ist natürlich auch, das Schreien nicht fehlzuinterpretieren.Manchmal möchte das Kind einfach nur seine Ruhe, wo alle Beruhigungsversuche die Sache nur verschlimmern. Hier gilt Kind ins Bett( natürlich satt und trocken) Hand auf die Brust legen oder Füsschen in die Hand nehmen und warten. Nähe und Nichtstun wirken manchmal wunder. Was noch ganz toll ist: Gel Kompresse (eigentlich zum Kühlen gedacht) in heißes Wasser gelegt, dann auf den Bauch des Babys legen. Hält lange warm und schmiegt sich gleichzeitg gut an, hilft super.
    Noch ein kleiner Tip zur Osteopathie. Rezept für manuelle Therapie vom Kinderarzt besorgen. Physiotherepeut suchen, der auch Osteopathie bei Babys macht und geneinsam Lösung für das “Shreibabyproblem” finden.
    Wie haben Kümmel und Co, sowie Lefax, Sab Simlex ect. probiert. Hat viel Geld gekostet aber null Wirkung gezeigt.

    • Hi Kathi,

      danke für deinen tollen ausführlichen Beitrag! Stimmt, Nähe und Nichtstun können oft kleine Wunder bewirken. Denn manchmal müssen/wollen die Babys einfach was hinausbrüllen. Wichtig ist nur, sie dabei nicht alleine zu lassen!