Schreibaby-Ratgeber: Ich lass Dich nicht schreien, auch wenn es gut für die Lungen ist von Patricia Haabal

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Schreibaby-Ratgeber


„Ein Babyratgeber der an die Mutterinstinke appelliert“, so stand es in der Pressemitteilung von Patricia Habaal zur Veröffentlichung ihres ersten Buches.

„Toll!“ dachte ich! Genau darauf habe ich gewartet! Ein Buch, dass ohne moralischen Zeigefinger zeigt, dass jede Mutter eine gute Mutter ist und die Antworten zu den vielen Fragen die sich stellen in sich trägt und nur genau hinhören muss!

Voller Erwartungen habe ich also dem Buch entgegen gefiebert:
In den Händen halte ich ein dünnes Buch (68 Seiten, manches Modemagazin ist dicker) und freue mich: „Noch besser!“ Mamas und Papas von Schreibabys haben keine Zeit umfangreiche Lektüren mit wissenschaftlichen Ansätzen zu studieren.

In der Einleitung stellt sich Patricia Habaal als vierfache Mutter vor, die selber ruhige und zufriedene Babys und Kinder hatte – keine Schreikinder.

Gut, denke ich mir, sie weiß also wie man aus den „netten“ Babys keine unzufriedenen Schreibabys macht.
Aber kennt sie auch den Teufelskreis aus Schuldgefühlen, Versagensängsten, totaler Erschöpfung und Scham, den Eltern von Schreibabys durchlaufen?

Meine Erwartung, einen Ratgeber in den Händen zu halten, der nicht aus Tipps à la „Du MUST das so und so machen“ „So machen Sie es richtig“ „So machen Sie es falsch“ wird leider nicht erfüllt.

Im Gegenteil: das Buch vermittelt nicht das Vertrauen in sich selbst, schon zu wissen was richtig ist, für sich und sein Baby, sondern beschreibt im belehrenden Ton, was man alles so ausprobieren kann.

Alles in allem ist es eine Ansammlung von Tipps und Ratschlägen, was man alles auspobieren kann um ein Schreibaby zu beruhigen.

Oft führt aber gerade dieses „Rumprobieren“ zur Reizüberflutung uns zu einer Verschlimmerung der Symptome.

Ich warte also weiterhin auf einen Ratgeber OHNE Zeigefinger. Auf ein Buch, nach dessen Lesen jede Mutter das Gefühl hat „Ich bin eine gute Mutter und gebe  mein Bestes für mein Baby und mich und weiß was uns gut tut!“

Aber vielleicht muss ich den einfach selber schreiben….

10 Gedanken zu „Schreibaby-Ratgeber: Ich lass Dich nicht schreien, auch wenn es gut für die Lungen ist von Patricia Haabal

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  1. Ich fand das hier gerade sehr interessant. Habe diesbezüglich auch eine Frage: gibt es auch Ansätze für ältere Kinder? Mein Kind ist jetzt 16 Monate und wir haben eigentlich schon immer Probleme vor allem nachts. Jetzt nach einer OP ist es extrem geworden und wir sind alle am Ende unserer Kräfte.

    MfG

    • Hallo Calimero,
      wenn dein Kind gerade eine Ausnahmesituation wie einen Krankenhausaufenthalt und eine Operation durchgemacht hat, dann kann ich mir gut vorstellen, dass es ihm schwer fällt nachts durchzuschlafen. Ich denke es ist in diesem Fall sinnvoll, eine Beratungsstelle aufzusuchen. Die besprechen mit euch die Situation, wie es dazu gekommen ist und was ihr vielleicht tun könnt. Ich wünsche euch viel Kraft und dass es euch bald besser geht! Die Beratungsstellen findest du hier: https://www.schreibaby.de/adressen-fuer-eltern-von-schreibabys/

      • Habe mich an jemanden gewendet, ist ne Schreiambulanz allerdings nicht von Eurer Liste…..hoffe das wird helfen. Mein Sohn war schon zu oft im KH oder einfach zu oft krank, denke das steckt einfach fest und iwas muss man ja mal tun weil wir alle am Ende sind mit unserer Kraft. Danke für die liebe und schnelle Antwort :o)

        • Super! Eine gute Entscheidung! Wir freuen uns sehr, wenn wir die Beratungsstelle auch boch in unsere Liste aufnehmen könnten. Ganz liebe Grüße

  2. Mein Buch spricht genau die Mütter an, die sich im Teufelskreis aus Schuldgefühlen, Versagensängsten, totaler Erschöpfung und Scham befinden. Ich sage diesen Müttern nicht, dass es richtig ist was sie tun.
    Wäre es richtig, würden die Babys ja nicht schreien. Komischerweise schlafen diese sogenannten ‘Schreibabys’ nämlich im Kinderwagen ein, oder im Auto, etc…

    Ich helfe, indem ich eine Grundeinstellung vermittel, ein Grundgerüst mit einer Auswahl der wirkungsvollsten Tipps, eine Lösung. Mein Buch ist für die Mütter geschrieben, die ihr Kind über alles lieben und nicht verstehen warum es schreit, obwohl man sein Bestes versucht.

    Dem Bericht der Psychotherapeutenkammer NRW zufolge, entwickeln sich Säuglinge, die schlecht schlafen und viel schreien, häufig zu hyperaktiven Kindern. Das ist das Ergebnis des Vergleichs von 22 Studien aus verschiedenen Ländern. Vor allem Säuglinge, die länger als drei Stunden am Tag schreien, werden später mit sehr großer Wahrscheinlichkeit ADHS entwickeln. „Wie Eltern in den ersten Monaten auf schwierige Säuglinge reagieren, hat nachweislich langfristige Auswirkungen auf ihre psychische Entwicklung”, so die Kinderpsychologin an der Ruhr- Universität Bochum, Professorin Silvia Schneider.

  3. Bin selber die Autorin des Buches und sehr überrascht über Ihr Kommentar.

    Ich vermittle in meinem Buch eine Grundeinstellung dem Baby gegenüber.
    Ich appeliere an den tiefsten Urinstinkt der Mütter.
    Denn wenn ich die Herzen der Mütter für die Erlebniswelt der Neugeborenen sensibilisiere, dann wird es kaum noch weinende Babys geben.

    Die praktischen Tipps im Buch sind alle ganz gezielt dazu da, die Schreifaktoren zu reduzieren. Es sind übrigens sehr wenige Tipps, die aber alle, wenn man sie anwendet, immer sehr gut helfen.
    Dies ist bei Babys unwarscheinlich einfach, wenn man nur weis, was sie bewegt.

    Ich habe es geschafft alle meine Kinder zu beruhigen. Man muss es nur richtig machen.
    Denn es gibt hier tatsächlich ein ‘ RICHTIG’ und ‘FALSCH’ .
    Muss es ja, das heist aber nicht, dass nicht alle Mütter ihre Babys lieben.
    Die Beruhigungsintinkte lassen sich jedoch nur dann auslösen, wenn man es richtig macht. In nicht industrialisierten Ländern gibt es das Phänomen ‘Schreibabys’ nicht. Sie machen es eben richitg, weil sie die Techniken über Generationen an Erfahrung richtig anwenden.
    Wie ich in meinem Buch schreibe, wird jede Mutter wissen was richtig und was falsch ist, wenn sie sich auf ihren Mutterinstinkt einlässt.

    Mein Buch stärkt alle Mütter und ich habe schon sehr vielen Eltern, sogar beim ‘Online Coaching’ geholfen.
    Gerne biete ich es auch Ihnen an.

    • Sehr geehrte Frau Habbal,
      ich freue mich sehr, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meine Rezension zu kommentieren!

      dann wird es kaum noch weinende Babys geben

      Ich glaube, die Erwartung, dass es keine weinenden Babys mehr gibt ist sehr hoch. Zu hoch. Und führt vielleicht auch bei vielen jungen Muttern dazu, dass sie das Gefühl haben versagt zu haben, wenn ihre Babys weinen.

      Die praktischen Tipps im Buch sind alle ganz gezielt dazu da, die Schreifaktoren zu reduzieren. Es sind übrigens sehr wenige Tipps, die aber alle, wenn man sie anwendet, immer sehr gut helfen.

      Ich denke, dass es keine Tipps gibt die IMMER gut helfen. Auch dieses Versprechen schürt nicht erfülbare Erwartungen. Was sie schreiben, ist genau dass, was ich “kritisiert” hatte: Sie geben sehr belehrend Ihre Erfahrungen als die eine Wahrheit aus.

      Ich habe es geschafft alle meine Kinder zu beruhigen.

      In der Einleitung Ihres Buches schreiben Sie, keine Schreibabys gehabt zu haben?!?!

      Sie machen es eben richitg, weil sie die Techniken über Generationen an Erfahrung richtig anwenden.

      Ich denke halt, es gibt keine TECHNIK um ein Baby zu beruhigen und auch kein Patentrezept. Mann sollte Müttern das Selbstvertrauen vermitteln, genau zu wissen was ihr Baby braucht und nicht nach einer richtigen Technik zu suchen!

      Mein Buch stärkt alle Mütter und ich habe schon sehr vielen Eltern, sogar beim ‘Online Coaching’ geholfen.

      Online ein Schreibaby beruhigen?!?!

      Gerne biete ich es auch Ihnen an.

      Herzlichen Dank!

      • Ich glaube, die Erwartung, dass es keine weinenden Babys mehr gibt
        ist sehr hoch. Zu hoch. Und führt vielleicht auch bei vielen jungen
        Muttern dazu, dass sie das Gefühl haben versagt zu haben, wenn ihre
        Babys weinen.

        Ich schrieb davon, dass es KAUM noch weinende Babys
        geben wird. Nur 20% aller Neugeborenen gelten als ‘Schreibabys’ und
        davon wiederum nur 5% die scheinbar wirklich schwer zu beruhigen
        sind. Meine Erwartung ist nicht zu hoch, und Mütter müssen sich
        nicht als Versager fühlen, nur weil sie nicht wissen, oder ihnen
        über Generationen nicht mit gegeben wurde, wie ein Baby beruhigt
        werden kann. Wir Frauen werden schließlich nicht automatisch als
        ‘Mütter’ geboren und Babys kommen ja auch nicht mit einer
        ‘Bedienungsanleitung’

        Ich denke, dass es keine Tipps gibt die IMMER gut helfen. Auch
        dieses Versprechen schürt nicht erfüllbare Erwartungen. Was sie
        schreiben, ist genau dass, was ich “kritisiert” hatte: Sie geben
        sehr belehrend Ihre Erfahrungen als die eine Wahrheit aus.

        Es gibt aber Mechanismen, auf die wir Menschen immer
        positiv reagieren. Genauso, wie Sie sich bei einer Massage
        entspannen, oder bei einem schönen Lied beruhigen, genauso gibt es
        die ‘ Beruhigungs – Mechanismen’ instinktiv auch bei den Babys. Man
        brauch eine Kombination von innerer Einstellung und Tipps, die bei
        jedem Baby helfen.

        In der Einleitung Ihres Buches schreiben Sie, keine Schreibabys
        gehabt zu haben?!?!

        Ich habe keine Schreibabys gehabt, weil ich es
        geschafft habe sie zu beruhigen. Ich bin aber auch ab und zu Nachts
        aufgestanden und lief mit meinen Babys auf dem Arm herum, weil es
        sonst schreien würde. Auch meine Babys benötigten Hilfe, um in den
        Schlaf zu finden. Zwei meiner Kinder brauchten etwas mehr
        Unterstützung in den ersten 3 Monaten und mein viertes Kind war von
        ‘alleine’ viel ruhiger.

        Ich denke halt, es gibt keine TECHNIK um ein Baby zu beruhigen und
        auch kein Patentrezept. Mann sollte Müttern das Selbstvertrauen
        vermitteln, genau zu wissen was ihr Baby braucht und nicht nach einer
        richtigen Technik zu suchen!

        Es gibt sehr wohl einen Verhaltenscodex, der weltweit
        alle Menschen gleich berührt. Das ist der Urinstinkt aller
        menschlichen Wesen. Wenn ein fremdes Kind weint, fühlen wir mit,
        wenn ein Baby vor Freude quietscht, lachen wir mit… Ich kann ein
        hilfloses Baby nicht weinen lassen und die Botschaft vermitteln: „Ich
        liebe dich und bin immer für dich da!“

        Online ein Schreibaby beruhigen?!?!

        Ja, das geht, wenn sich die Mütter auf mich
        einlassen, mir ihr Vertrauen schenken und wirklich bereit sind
        konsequent, Schritt für Schritt. die Ratschläge um zusetzten. Denn
        die Babys reagieren sehr schnell auf kleine Sachen, aber ebenso
        schnell lassen sie sich durch kleine Sachen beruhigen. Nach
        intensiver email Begleitung ( Online Coaching ) konnte ich vielen
        Müttern helfen.

        • Hallo Frau Habaal,

          ich finde es ganz toll, dass Sie so hinter Ihrem Ansatz stehen!
          Ich bin immer sehr begeistert, wenn Menschen, das was sie tun, so vertreten können!
          Klasse!

          Herzliche Grüße!

          • Vielen Dank, doch nur schade, dass Sie das Buch nicht positiv bewertet haben. Und dies gerade auf Ihrer Seite. Nur weil Sie was anderes erwartet haben?!
            Ich werde Ihnen demnächst einen Link senden mit Bewertungen meiner Online Coaching Mütter.

            P.S. Ich habe bereits 2 Babyprodukte erfunden, entwickelt, hergestellt und getestet, die den Babymarkt weltweit revolutionieren werden. Sobald ich einen geeigneten Partner gefunden habe und das Patent fertig ist, werde ich es auf den Markt bringen. Spätestens dann erhalten Sie wieder eine Pressemitteilung von mir.
            Viele Grüße
            Patricia Habaal