Am Dienstag, den 15.11.2011 ab 9:30 Uhr lädt die AWO Gifhorn Fachkräfte aus der Schwangerschafts- und Geburtsbegleitung zu ihrer Tagung auf Schloss Gifhorn ein. Interessierte können sich bis zum 25. Oktober beim AWO-Beratszentrum Gifhorn melden. Weiter Details finden sich unter diesem Link.
Wolfgang Bergmann – Kinder und Jungentherapeut starb am 18.05.2011
“Meine Botschaft an die jungen Menschen: Haltet euch an euch selber fest. Ihr habt nichts Klügeres und nichts Kompetenteres als Euch selber, haltet euch daran fest und gebt nicht auf”Wolfgang Bergmann.
Im Alter von nur 62 Jahren starb nach langer Krankheit einer der bekanntesten Kinder- und Jugendtherapeuten Deutschlands.
Wolfgang Bergmann Pädagogik stand im Gegensatz zur schwarzen Pädagogik, die das Grundübel im „unerzogenen Kind“ sieht, dass zum Wohle der Gesellschaft diszipliniert werden muss und dem ein Zuviel an Liebe eher schade statt nutze.
Sein Grundprinzip bestand eher darin, dass Erziehung ohne Liebe nicht machbar ist und dass eine Gesellschaft ihren inneren Zusammenhalt nur wahrt, wenn sie ihre Kinder gut gehandelt!
Quelle: Beltz
Warum schreien Babys?
Babys schreien, weil es für sie die einzige Möglichkeit ist sich mitzuteilen, sprechen können sie ja schließlich noch nicht. Es gibt jedoch auch Säuglinge, die mehr als andere Babys schreien. Oft lassen sich die Kleinen von den Eltern kaum beruhigen, so dass diese von der Situation vollkommen überfordert sind. Was hat das Baby denn nur? Machen wir vielleicht etwas falsch? Ist das Kind vielleicht krank oder tut ihm etwas weh? Diese oder ähnliche Fragen gehen sicherlich vielen Eltern durch den Kopf.
Video: 10 Jahre Schreibaby-Sprechstunde
Anlässlich des 10-jährigen Bestehen der Schreibaby-Sprechstunde der Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein e.V. erzählt Astrid Draxler, Leiterin der Beratungstelle, in einem Videointerview von den Anfängen, Zielen, und Angeboten.
Beratungsstelle für Natürliche Geburt und Elternsein
Häberlstraße 17
80337 München
Telefon: (089) 550 6780
Fax (089) 550 678-78
E-Mail: info@natuerliche-geburt.de
Homepage: http://www.natuerliche-geburt.de/
Neue Studie: Werden Schreibabys zu „Problemkindern“?
Forscher der Warwick University, der Universität von Basel und der Universität Bochum haben in einer Studie untersucht, ob Schreibabys häufiger zu sogenannten „Problemkindern“ werden. Dabei wurde die Entwicklung von 1.935 Kindern, die im Säuglingsalter durch unkontrolliertes Schreien auffielen, genau beobachtet um festzustellen, ob ein Zusammenhang zu späteren Verhaltensauffälligkeiten wie ADHS, Angstzuständen, Depressionen oder Aggression bestand.
Die Wissenschaftler kamen zum Schluss, dass Babys mit länger andauernden Schreiphasen, Schlaf- oder Essproblemen im ersten Lebensjahr zu 40 Prozent anfälliger waren für spätere Verhaltensstörungen wie aggressives und destruktives Verhalten oder Aufmerksamkeitsdefizite.
Allerdings weist der im medizinischen Magazin Archives of Disease in Childhood veröffentlichte Artikel darauf hin, dass eine Vielzahl der analysierten Fälle mit zusätzlichen Risikofaktoren wie Komplikationen bei der Geburt, Beziehungs- oder psychosozialen Problemen konfrontiert waren.
Prof. Dr. Dieter Wolke, Professor für Psychologie und Forschungsleiter der Warwick University, betont, dass Schreibabys eine generell vergleichsweise niedrigere Reaktionsschwelle aufweisen, eher auf äußere Reize reagieren, und daher auch schneller erregt sind. Wie Dr. Wolke erläutert, ist es vor allem bedeutend, dass sie wesentlich länger brauchen als andere Babys, um sich wieder in einen „stabilen Verhaltenszustand zurückzuregulieren.“
In den Ergebnissen der Forscher sieht Prof. Wolke den Bedarf, neue Behandlungsansätze für frühkindliche Regulationsstörungen zu entwickeln und zu testen. Denn die genauen Zusammenhänge der Verhaltensauffälligkeiten mit dem frühen Verhalten sind noch nicht geklärt.
Eines jedoch steht fest: Eine reizarme Umgebung ist enorm wichtig für Schreibabys. Sie kann Reizüberflutung, die zu Übererregung und letzten Endes zu Schreiphasen führt, vorbeugen. Zudem hilft sie, einmal schreiende Babys zu beruhigen.
WDR 2 Quintessenz Beitrag zum Thema Schreibabys
In der WDR 2 Quintessenz lief heute dieser interessante Beitrag zum Thema Schreibabys mit Interview-Ausschnitten mit Herrn Dr. med. Guido Wolff vom Malteser Krankenhaus St. Anna in Duisburg.
Schreibaby-Ambulanzen: Eine Erfolgsstory!
Laut Säuglingsforscherin Prof. Dr. Mechthild Papousek von der Schreisprechstunde am Kinderzentrum in München liegt die Erfolgsquote von Schreibaby-Ambulanzen bei bis zu 90 Prozent.
In die Sprechstunde für Schreibabys am Kinderzentrum München zum Beispiel haben gestresste Eltern in den vergangenen zwölf Jahren mehr als 2.500 Kinder im Alter von null bis drei Jahren gebracht; 700 Schicksale wurden wissenschaftlich ausgewertet.
Mit durchschnittlich weniger als vier Terminen konnte annähernd neun von zehn Kindern geholfen werden. 45 Prozent galten als vollständig therapiert, bei weiteren 44 Prozent konnten Regulation und Beziehung deutlich stabilisiert werden”, erläutert Prof. Papousek.
Viele Eltern von Schreibabys lernen, dass unruhige Babys oft auch unruhige Eltern haben. Gemeinsam mit den Experten der Schreibaby-Ambulanzen werden daher oft auch Pläne erarbeitet, Ruhe und Rhythmus ins Leben der Eltern und Kinder zu bringen.
Wichtig ist es daher, als Eltern den ersten Schritt zu tun und sich an eine Schreibaby-Ambulanz zu wenden.
Schreibaby-Ambulanz in Hurlach
Im oberbayrischen Landkreis Landsberg am Lech bietet Sonja Stadler Hilfe zum Thema Schreibabys an.
Schreibaby-Beratung
Sonja Stadler
Meitinger Str. 3a
86857 Hurlach
Mobil: (+49) 0170 7707385
Email: infosonjastadler@googlemail.com
Homepage: http://www.stadlersonja.de/baby-kind/schreibaby-beratung/
Schreibaby-Ambulanz in Salching
Auch in Salching finden Eltern von Schreibabys Hilfe:
Therapeutin Johanna Vaupel bietet in ihrer Gestaltpraxis erste Hilfe zum Thema Schreibabys an.
Johanna Vaupel
Salchinger Gestaltpraxis
Bergschneider Straße 23a
94330 Salching
Telefon: (09426)-852676
E-Mail: kontakt@salchinger-gestaltpraxis.de
Homepage: http://www.salchinger-gestaltpraxis.de/index.html
Interview mit Erich Bruckberger – Buchautor von “Die neuen Eltern”
Unser Interview mit Erich Bruckberger, dem Autor von „Die neuen Eltern“ :
Warum ist Hautkontakt wichtig für ein Baby?
Erich Bruckberger:
Ganz ehrlich: Was bereitet Ihnen größere Lustgefühle in der Liebe: Stoff zu berühren oder Haut? So geht es auch dem Baby: Jede Berührung von Mutter und Vater hat für den gesamten Organismus des Babys ”magnetische“ Wirkung. Wie die heilenden Hände eines Schutzengels stärken sie das Immunsystem und machen auch psychisch stark. Die ersten Zärtlichkeitserlebnisse werden durch den Hautkontakt vermittelt. Es ist die Basis des späteren sexuellen Antriebsgefühls. Aber auch für die Mutter und – nicht zu vergessen – den Vater ist der Hautkontakt mit dem Baby von ganz besonderer Bedeutung: Es taucht ein längst vergessenes Lustgefühl auf, das Jungbrunnen und Lebenselixier in einem ist.
Wie können auch Mütter, die nicht stillen, eine enge Bindung zu ihrem Kind aufbauen?








